Zwei Griechen. Achill kauert am Grab von Patrokles.
Erzählerin:
Troja. Heute türkische Küste, Touristenbusse. Vor ca. 3200 Jahren belagerten hier Griechen mit vielen Schiffen die trojanische Festung. Angeblich wegen einer geraubten Frau. Achill, der gefürchtetste Krieger der Griechen liegt am Grab seines Freundes Patrokles und trauert seit 11 Tagen.
Diomedes:
Der fährt nach Hause.
Von dem erwarte ich nichts mehr.
Narkolytos:
Hektor, der trojanische Prinz,
erschlug ihm seinen Freund,
er hieb dem Patrokles
den Kopf entzwei.
Diomedes:
Was musste Hektor dafür bluten...
Narkolytos:
Achill schliff Hektors Leichnam noch
um Trojas mächtige Mauern.
Geschändet:
Mit Seil gebunden an den Wagen.
Diomedes:
12 Jünglinge Trojas schlachtete
als Totenopfer dem Freund: Achill.
Narkolytos:
12 Häupter schlug er ab
am Grab dem Freund: Achill.
Diomedes:
Jaja.
Der fährt nach Hause.
Narkolytos:
Von dem ist nichts mehr zu erwarten.
Diomedes:
Heh, Achill,
vergrab dich nicht in deinem Schmerz!
Narkolytos:
Es war sein einziger Freund.
Diomedes:
Die Erde säuft sich satt
an unserm jungen Blut.
Narkolytos:
Ach, wäre Hoffnung nur
auf Wiederkehr...
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