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Der Furz

Das Essen ist das allergrößte,
wenn ich nur nicht ständig furzen müsste.
Ich musste mal bei Horten verdaun,
das hat um ein Haar die Leut umgehaun.

Ich furzte, dass es in der Hose mir röhrte,
was die Frau am Kosmetiktisch störte.
Und während ich noch verlegen lachte,
warf sie mit Deo nach mir, dass es krachte.

Die Kundschaft hat den Furz auch gehört
und fühlte sich in ihrem Kaufrausch gestört.
Einer schrie "Hilfe!", der hat ihn gerochen,
da hat sich die Kundschaft nach draußen verkrochen.

Schon stürmte heran mit ersticktem Gemecker
der Herr Filialleiter Eduard Becker.
Er schrie: "So ne stinkende Schweinerei!
Ich hol auf der Stelle die Polizei."

Lalülala-lalülala,
mein Freund und Helfer ist auch sofort da,
und sprach: "Freundchen, du kommst mit auf´s Revier",
da spür ich erneut das Rumoren in mir.

Und als ich in seinem Dienstfahrzeug sitze,
der Fahrer erzählt grade Manta-Witze,
da lass ich entspannt mein Rumoren fahrn,
um mir den Weg auf´s Revier zu ersparn.

Die Herren winden sich, grün im Gesicht,
sie beantworten meinen Abschiedsgruß nicht:
"Wenn Sie mich auf Demos mit CS-Gas beschießen,
dürfen Sie ruhig auch mal meine Verdauung genießen."

Das ist das Ende von der Geschicht,
drum merke: unterdrücke dich nicht.
Lass dich mal gehn und lass einen fahren,
lieber ´n Furz in der Hos als Spray in den Haaren.

 

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Der Furz von Jens Wirsching steht im Netz seit dem 23. MĂ€rz 2009 unter der freien Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.
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