Nach den Leichen des Friedens
Ach, es ist so jammerschade,
junge Liebe sterben sehn!
Haben wir nicht unsren König
stets gewarnt, zu weit zu gehn?
Jetzt zahlt er dafür seinen Sohn
und bleibt einsam bis ans Grab.
Ach, so zieht die Weltgeschichte
unsre Hoffnungen hinab.
Was schon können wir dafür?
Wir haben das ja nicht gewollt!
Doch so ist es und so bleibt es,
dass ein jeder Opfer zollt.
Unsereiner wird jetzt müde,
genügend haben wir gesehn:
zuviel Leid ist ungesund,
es ist Zeit zu Bett zu gehn.
Nach den Leichen des Friedens von Jens Wirsching steht im Netz seit dem 23. März 2009 unter der freien Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.
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