Nana, was leuchtet da
durch diesen deutschen Winterstahl?
Was glitzert da
lamettaner
Grabraub von abgegrastem Greis?
Du, ist das anständig,
den Totenschmuck
adventlich zu recyclen?
Bist du denn noch zu retten, da
auf deinem quietscheroten
Klapperdamenrad?
Schwalbe, die vergaß,
den Sommer zu verfolgen?
Komm, brösel ich dir
Tabak auf den Boden,
dass du denkst an mich
beim Fegen.
Und Salz auf Rotwein-
spritzer: Soll dein Zottel-
teppich mich vergessen,
du mich nicht.
Du, sag, was schließen wir
aus dieser Nacht,
die schöner war, als fürderhin erlaubt?
Du machst mich ja
verliebt!
Und wenn nun meine Hände mal
in deinen Haaren graben wolln?
Und meine Zunge deine Stellen sucht,
ja, was denn dann?
Was, wenn ich dich
mal riechen muss?
Na, sag, was machst du,
wenn ich einen Sommer will mit dir?
Ach du, du sitzt und malst
nen andern nackten Mann.
Nana, was leuchtet da?
Nana von Jens Wirsching steht im Netz seit dem 23. März 2009 unter der freien Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.
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