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romeo+julia-clip komplett

 

 

Ansager:

Hört unsere Geschichte - sie wurde einst mit Blut geschrieben.

Meine Damen und Herren: Die Geschichte von Romeo und Julia.

 

Sie handelt von zwei Liebenden, deren Familien

sich auf den Tod nicht ausstehen können.

 

So müssen Romeo und Julia am Ende leider sterben.

Doch sehen Sie selbst...

 

1 Der alte Streit

Alle:

Wir sind die Capulets – Wir sind die Montegues!

 

Ansager:

Zwei mächtige Familien stritten

um Ehre und Vorherrschaft

in der Stadt Verona.

Immer wieder gab es Tote:

 

Alle:

Für jeden toten Capulet einen toten Montegue

Für jeden toten  Montegue einen toten Capulet

 

Ansager:

Und so immer fort...

 

Tybalt:

Tybalt bin ich aus dem Hause Capulet,

und ich hasse

jenes Haus

der gottverfluchten Montegues.  

 

- Was hast du gesagt?

 

Benvolio:

Ich hab nichts gesagt.

 

Tybalt:

Klar hast du was gesagt.

 

Benvolio:

Hab ich nicht.

 

Tybalt:

Du behauptest also, dass ich lüge?

 

Mercutio:

Wenn du unbedingt Streit willst, den kannst du haben!

(Die beiden ziehen ihre Degen.)

 

Ansager:

„Halt!“, so rief Veronas Fürst entnervt:

„In den Straßen meiner Stadt

Das Gestreite hab ich satt.

Wer nochmal  den Frieden stört,

An jenen Galgen dort gehört.“

 

So kehrte nochmals Ruhe ein,

doch sollt es nicht für lange sein.

 

2 Die Familien

Romeo:

Ich bin Romeo, der stolze  Sohn der Montegues.

Mein Herz sucht stets – ich weiß nicht, was:

Oft wein ich nachts mein Kissen nass.

 

Mercutio:

Ich bin Mercutio – Der beste Freund von Romeo

Ich stech gern mit dem Degen

wem anders in den Bauch,

man nennt mich wohl verwegen:

Bei Gott, das bin ich auch.

 

Benvolio:

Von uns dreien hat nur einer

den Verstand nicht ganz verloren,

nämlich ich, Benvolio:

der mit dem Grips zwischen den Ohren.

 

Lady Capulet:

Ich bin die Lady Capulet, die Mutter Julias.

In unserem Haus ist ja immer alles wunderbar.

Aber im Hause Montegue,

da stinkt es immer irgendwie...

 

Lady Montegue:

Romeos Mutter, eine Montegue bin ich,

und das sieht man hoffentlich.

Wir Montegues sind nämlich alle schön.

Nicht so, wie die aus dem Capulets-Haus,

die sehen ja unmöglich aus.

 

3 Die Liebe

Ansager:

So weit, so gut, es tritt nun auf

die wunderschöne Julia.

Der Mond scheint hell, die Sternlein klar

über dem Stadtpark von Verona.

 

Julia:

Ich bin die  Julia Capulet,

gerad mal vierzehn Jahre,

und soll schon bald ins Ehebett,

Ih gitt, oh Gott bewahre...

Heiraten soll ich einen Mann

mit Geld und Haus und Arbeitsplatz,

doch  sagt mein Herz mir deutlich an:

Auf mich wartet ein andrer Schatz.

 

Aimee:

Und ich, ich bin Aimee,

die beste Freundin Julias.

Manchmal sind wir beide ernst,

doch meist haben wir mächtig Spaß.

 

Ansager:

(verscheucht Aimee)

Es trafen unterm Sternenzelt

sich Romeo und Julia.

Sehen Sie nun, meine Damen und Herren,

wie sich die beiden in einander verlieben

und zugleich erkennen,

dass sie sich eigentlich hassen müssen...

 

Romeo:

Wer bist du, Schwester meines Herzens?

 

Julia:

Liebster, ich bin Julia von Capulet,

doch wer bist du,

dass dich mein Name so erschreckt?

 

Romeo:

Oh schwarze Nacht,

wo führst du unsere Herzen hin?

Mich schreckt, dass ich als Romeo

Freund deines Herzens

und als Montegue

deines Blutes Erzfeind bin.

 

Julia:

Romeo von Montegue!

 

Romeo:

Julia von Capulet!

 

Alle:

Wir sind die Montegues!

Wir sind die Capulets!

 

Romeo und Julia:

Halt!

Still der alte  Streit!

Es sollen die Glocken der Liebe läuten

einer neuen Zeit.

 

Ansager:

So schworen im Schutze der schwarzen Nacht

sich ewige Treue die beiden,

und müssten sie auch für den Bund ihrer  Liebe

die schrecklichsten Tode erleiden.

 

Alle:

Wir sind die Capulets!

Wir sind die Montegues!

 

4 Papa Capulets Heiratsplan

Ansager:

So zart die Nacht – so  hart der Tag.

Meine Damen und Herren:

Hier kommt der Vater Julias,

der ehrenwerte  Capulet.

Er wird Julia dazu verdonnern,

den Herrn Paris zu heiraten,

den Julia leider gar nicht liebt.

 

Capulet:

Ich bin der ehrenwerte Capulet,

bin wie das Leben:

Schwer erträglich - selten nett.

 

Julia, meine Tochter,

Morgen heiratest du einen Mann,

der mir gefällt.

Paris ist sein Name, und er hat Geld,

Haus und einen festen Arbeitsplatz.

 

Julia:

Ich will den Herrn Paris nicht heiraten.

 

Capulet:

Schweig!

Du tust, wie ich dir sage,

und sonst gar nichts.

 

Julia:

Herr Vater, ich bitte Euch,

mein Herz sagt deutlich: „Nein!“

 

Capulet:

Schweig und heirate!

 

 

5 Paris bei den Hexen

Ansager:

Bevor wir dem Unheil weiter folgen,

wollen wir Herrn Paris beäugen

- Sie wissen schon: Julias ungeliebter Bräutigam -

was der am anderen Ende der Stadt

bei den Hexen zu schaffen hat.

 

Hexe Rana:

Wegerich und Feenkraut,

 

Hexe Beritan:

Schrei es leise,

zisch es laut:

 

Hexe Rana:

Jung wird alt

und alt wird jung

 

Hexe Beritan:

Dumm wird schlau

und schlau wird dumm...

 

Hexe Rana:

Wegerich und Feenkraut

 

Hexe Beritan:

Andern fremd und uns vertraut...

 

Beide:

Wer da?

 

Paris:

Paris bin ich und angesehn,

doch leider hab ich ein Problem:

ich will doch morgen heiraten gehen

Nur die Braut will mich nicht sehn...

Ich bin ja auch nicht richtig schön.

Nun heißt es ja, dass Sie's verstehn,

den Gang der Dinge zu umgehn.

Und da dacht ich, Sie mischen für mich einen Liebes-Trank,

der macht die Braut dann liebeskrank.

Ich zahl auch bar und reichlich.

 

Hexe Rana:  

Wir mischen jedes Gift

und jede gute Medizin,

Hexe Beritan:

Und Liebestrank bekommen wir

im Handumdrehen hin.

Hexe Rana:

Nur fragt sich immer: Was für wen...

Wollen Sie nicht erst einmal

in Ruhe freien gehen?

 

Paris:

Freien kostet soviel Zeit

Und Zeit ist Geld,

wenn Sie verstehn.

Eigentlich wäre mir angenehm,

den einfacheren Weg zu gehen.

 

Hexe Beritan:

So, junger Mann, dann tut's uns leid,

Für Ihren Wunsch fehlt uns die Zeit.

 

Paris:

Aber ich kann bezahlen!

 

Hexe Rana:

Wer nicht freit, ist nicht so weit.

Hexe Beritan:

Würden Sie uns jetzt entschuldigen,

Wir haben noch der Göttin der Gifte zu huldigen

Beide:

Auf Wiedersehn.

 

 

 

6 Das Duell (Mercutios und Tybalts Ende)

Ansager:

Es geschieht zu gleicher Zeit an anderm Ort

verhängnisvoll ein Doppelmord.

 

Sehen Sie nun, wie Romeo den Tybalt,

den Cousin von Julia tötet,

weshalb er leider aus Verona fliehen muss,

und seine Julia nie wieder sehen kann...

 

Tybalt:

Wollt ihr euch wehren,

so will ich euch das Fürchten lehren.

 

Mercutio:

Einem Capulet am Morgen

will ich es wohl besorgen.

 

Benvolio:

Lasst das Streiten

so und so -

Ach, da kommt ja

Romeo.

 

Romeo:

Nieder mit den Degen,

Freunde, lasst uns leben.

 

Tybalt:

Romeo  von Montegue,

da sagt ja selbst mein Degen „Ih!“

Sieh, wie ich mit rascher Klinge

deinen blöden Stolz bezwinge.

 

Romeo:

Tybalt vom Haus Capulet,

ab heute finde ich dich nett.

Lass uns statt mit Degen streichen

brüderlich die Hände reichen.

 

Tybalt:

Wenn Romeo zu feige ist,

den Degen mir zu ziehn,

streck ich eben seinen Freund

mit meiner Waffe hin.

(Ersticht Mercutio.)

 

Romeo:

Mercutio mein Freund.

 

Benvolio:

Mercutio ist tot.

 

Romeo:

Das sollst du mir büßen.

(Ersticht Tybalt.)

 

 

7 Romeos Flucht

Ansager:

So dreht das Rad des Glückes hin,

der Romeo muss leider fliehn.

Und Julia muss heiraten,

Doch junge Liebe kann nicht warten...

 

 

Romeo:

(zu  Benvolio)

Ich fliehe in eine andere Stadt: nach Mantua. Da hab ich ein Geheimversteck. Lauf du zu Julia und sag es ihr, und dass mir alles schrecklich leid tut, das mit Tybalt. Und dass ich nicht ohne sie leben kann.

Lauf schnell, ich muß los, sonst bin ich des Todes...

 

Benvolio:

So soll es sein. Lebewohl, mein treuer Freund.

Was für ein schwarzer Tag!

Er hat mir mit eins zwei Freunde genommen.

 

 

8 Das Zaubergift (Julias Scheintod)

Ansager:

Doch nun zurück zu Julia.

Meine Damen und Herren,

schauen Sie, wie Julia

mit Hilfe ihrer Freundin Aimee

und eines Zaubergiftes

ihre eigene Hochzeit verhindert...

 

Julia:

Was soll ich nur tun?

Ich will diesen Paris nicht heiraten.

 

Aimee:

So schlimm ist der doch gar nicht.

Hat immerhin einen festen Arbeitsplatz.

 

Julia:

Ich will Romeo und sonst niemand.

Ich bringe mich um. Heute Nacht bringe ich mich um.

Soll mein Vater doch sehen, was er davon hat...

 

Aimee:

Ich habe ja noch dieses Fläschchen

Zaubergift von den Kräuterhexen.

Aber nein, lieber nicht. Das ist viel zu gefährlich...

 

Julia:

Gib her. Hauptsache, man stirbt davon.

 

Aimee:

Nicht so richtig. Zuerst schon.

Aber nach einem Tag und einer Nacht wachst du wieder auf:

Als wäre nichts gewesen.

 

Julia:

Und was hab ich dann davon?

 

Aimee:

Naja, brauchste nicht heiraten, weil du ja tot bist.

Wirste begraben, und ich sage Romeo bescheid,

dass er dich nach einem Tag und einer Nacht wieder ausbuddelt.

Dann könnt ihr abhauen oder so.

 

Julia:

Mensch Aimee, das ist ja der Hammer-Plan.

 

Aimee:

Und was ist, wenn irgendwas nicht klappt mit dem Gift?

 

Julia:

Egal. Besser sterben als Paris heiraten.

 

Aimee:

Aber auf deine Verantwortung.

 

Julia:

Abgemacht. Und du sagst Romeo bescheid.

 

Aimee:

Klar.

 

Julia:

Also her mit dem Zaubergift.

 

Aimee:

Gott steh dir bei.

(Gibt ihr das Fläschchen.)

 

Julia:

Gott steh mir bei.

Lebewohl, meine allerbeste Freundin.

Wenn irgendetwas schief geht,

sag Romeo, dass ich ihn liebe.

(Trinkt das Gift, stirbt auf der Stelle.)

 

Aimee:

(Bekreuzigt sich, rückt Julia zurecht,

nimmt das Fläschchen und will verschwinden.)

Jetzt schnell zu Romeo.

 

Lady Capulet:

(Tritt ein.)

Oh, hallo Aimee! Hast du schon gehört?

Niemand darf die Stadt verlassen:

In den Dörfern geht die schwarze Pest um.

 

Aimee:

Aber ich muss doch nach Mantua zu Romeo!

 

Lady Capulet:

Wie bitte? Zu wem willst du?

 

Aimee:

Ach nichts. Ich meinte: Ich wollte doch nach Rom,

zum Mantrasingen...

 

Lady Capulet:

Ach so. Wo steckt denn Julia?

 

Aimee:

Ja, die habe ich auch schon gesucht.

(Schnell ab.)

 

Lady Capulet:

(Entdeckt die Leiche.)

Julia! Zu Hilfe! Julia ist tot!

 

9 Die Nachricht von Julias Tod

Ansager:

Sehen Sie nun, meine Damen und Herren,

wie Romeo in seinem Versteck in Mantua

vom Tode Julias erfährt,

und wie er beschließt,

sich gleichfalls umzubringen...

 

(Benvolio auf.)

Romeo:

Benvolio, welche Freude

weckst du in meinem trüben Herzen!

Du bringst mir Nachricht aus Verona?

Von Julia? Was sagt sie, was tut sie?

Wann werde ich sie wiedersehn?

Sprich, sprich, ich kann es nicht erwarten.

 

Benvolio:

Schweig und ersticke deine Freude in Tränen, Romeo.

Es gibt keine Julia und keine Nachricht

als die von ihrem Tod.

Sie hat es selbst getan.

Man wollte sie zur Hochzeit zwingen,

mit Herrn Paris - und Romeo war fort.

Sie griff zu Gift in ihrer Not,

Vergiss den Namen Julia,

denn Julia ist tot.

 

Romeo:

Tot sagst du? Meine Julia tot?

Der Stern meines Herzens erlischt.

Das Leben ist eine Leiter,

die in den Abgrund führt.

Lebwohl, Benvolio,

du warst ein guter Freund.

Ich nehm den Weg zu Julia.

Auf denn, ins kalte Grab!

(Opt.: Parallel dazu die Beisetzung Julias - Ihr Leichnam wird mit Zweigen bedeckt, Klagegesang.

Romeo ab, alle ab.)

 

 

10 Der Tod der Liebenden
und das Ende des alten Streites

 

Ansager / Paris:

Und zuletzt, meine Damen und Herren,

Sehen Sie, wie Romeo an Julias Grab

in seinem Kummer Gift trinkt,

wie Julia sich daraufhin mit dem Dolch ihres Liebsten ersticht,

und wie in Anbetracht der toten Kinder

die Familien endlich Frieden schließen...

 

Was meine Person betrifft, ich war auch dabei.

 

Romeo:

Was wollen Sie denn hier an Julias Grab?

Wer sind Sie überhaupt?

 

Paris:

Ich bin Paris, der am Grabe seiner Braut steht,

bevor auch er seinen letzten Gang geht.

 

Romeo:

Julia ist meine Braut.

 

Paris:

Schon gut, schon gut.

Vom Leben versteh ich wenig.

Wie übrigens auch vom Sterben.

Könnten Sie mir vielleicht

Ihren Dolch in den Rücken stecken?

Ich würd auch gut bezahlen.

 

Romeo:

Durch mich wurde genug gestorben

für ein ganzes Leben.

Ich selber kam,

um mir den Rest zu geben.

 

Und nun verschwinden Sie!

 

Paris:

Schon gut, ich geh ja schon.

(Paris ab.)

 

Romeo:

Geliebte, wie schön du bist:

Als hätt des Todes grause Zunge

noch nicht an dir genascht.

Wie eine frische Blüte liegst du da -

die schläft nur in der kühlen Juninacht.

 

Julia, meine schöne Frau.

 

Wohin du gehst,

will ich dir folgen,

von nun an immerdar.

Du wähltest Gift,

so nehm ich Gift.

Lebwohl, geizige Endlichkeit.

(Trinkt Gift, stirbt.)

 

Julia:

(Erwacht.)

Wo bin ich?

Wie spät ist es?

Habe ich geschlafen?

 

Ach ich erinner mich, das Gift!

Doch wo bleibt Romeo?

Hier ist er ja. Wie schön er schläft!

So treu und hingegeben:

Es wurd die Nacht ihm lang...

 

Romeo? Romeo!

So kalt!

Und was ist das,

dies Fläschchen hier,

so fürchterlich vertraut?

 

Romeo? Oh Gott bewahre!

Mein Liebster, bist du tot?

Hat meine Nachricht dich

denn nicht erreicht?

Du bist tot!

 

(nimmt die leere Flasche an den Mund)

Kein Tröpfchen Gift hast du

für mich zurück gelassen!

Und hier auf deinen Lippen: Nichts?

So gib mir deinen Dolch:

 

Verhasste Welt,

auf Nimmer Wiedersehn!

(Sticht sich den Dolch durchs Herz. Stirbt.)

 

11 Am Doppelgrab

Alle:

Wir sind die Capulets!

Wir sind die Montegues!

 

Capulet:

Was geht hier vor am Grab von Julia?

 

Lady Montegue:

Romeo!

Was machst du denn hier  mitten in der Nacht

am Grab der verhassten Julia von Capulet?

 

Capulet:

Ja kann denn ihr schändliches Gezücht

nicht einmal die Toten ruhen lassen?

 

Lady Capulet:

Er hat sie in die Brust gestochen!

Einer Toten das Messer in die Brust stechen -

Ja, seid ihr Montegues denn alle krank?

 

Lady Montegue:

Romeo? Romeo!

Er ist tot!

 

Benvolio:

Er hat sich vergiftet,

denn er liebte Julia

von Herzen.

 

Capulet:

Aha. Soso. Und was, bitte schön,

macht sein Dolch in Julias Brust?

 

Aimee:

Julia erwachte

nach einem Tag und einer Nacht.

Es war kein Gift, sie nahm ein Zaubertrank,

ich selber gab ihn ihr.

Sie wollte den Paris nicht heiraten,

sondern sie liebte nur Romeo.

 

Sie selber nahm den Dolch,

als sie den toten Liebsten sah.

Seht ihre eigne Hand

umfasst den Stahl, den blutigen.

 

Lady Montegue:

So hat unser alter Hass

Oh weh und ach,

Uns um unsere eigenen

Kinder gebracht.

 

Lady Capulet:

Über unserer Kinder Leichen,

lasst uns die blutigen Hände reichen.

 

Lady Montegue:

Friede sei!

Was uns der Tod der Kinder lehrt?

Wer das Hassen liebt, der lebt verkehrt!

 

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romeo+julia-clip von Jens Wirsching steht im Netz seit dem 18. November 2008 unter der freien Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.
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